** Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf die Referenzen am Ende dieser Seite.

Fachgerechte CPR zählt
Ausgebildete Ersthelfer wissen, dass ein schnelles Eingreifen mit den richtigen Maßnahmen bei einem Patienten mit plötzlichem Herzstillstand über Leben und Tod entscheiden können. Die Überlebensrate lässt sich durch eine korrekte CPR in Verbindung mit einer frühzeitigen Defibrillation wesentlich verbessern. (1-3) Richtlinien (4-5) liefern Informationen zu einer Reihe von Parametern, die eine fachgerechte CPR sicherstellen. Doch für alle Rettungskräfte bleibt eine Herausforderung bestehen:

Wie kann sichergestellt werden, dass über die gesamte Rettungskette hinweg eine richtlinienkonforme CPR stattfindet?



Jeder Patient ist anders

Chest-depth-force-relationshipsLaut Richtlinien soll der Brustkorb des Patienten rund 5 cm komprimiert werden, doch dieser Wert ist schwer einzuschätzen. Die Steifigkeit des Brustkorbs der Patienten variiert, sodass der Ersthelfer bei der Kompression des Brustkorbs unterschiedlich viel Kraft ausüben muss. Das macht die Sache noch komplizierter. Tomlinson et al (2007) haben gezeigt, dass eine Kompressionskraft zwischen 10 und 55 kg auf den Brustkorb eines Patienten aufgewendet werden muss, um die Mindestkompressionstiefe zu erreichen. sidebyside3(6)

Wie funktioniert das CPRmeter™?
Das CPRmeter™ besitzt zwei integrierte Sensoren: Einen zum Messen der Beschleunigung und einen weiteren zum Messen der Kraft. Bei jeder Kompression misst ein hochentwickelter Mikroprozessor diese beiden Parameter. Spezielle Algorithmen wandeln die erfassten Daten dann in aussagekräftige Informationen um.

Der Beschleunigungsmesser misst die Tiefe und Frequenz der Brustwandbewegung während jeder Kompression und wandelt diese in die zurückgelegte Entfernung um. Der Kraftsensor misst die während der CPR aufgebrachte Kraft und ermittelt auch, ob zwischen den Kompressionen eine vollständige Druckentlastung der Brust des Patienten wird. Das Gerät liefert Feedback, ob sich der Ersthelfer während der CPR auflehnt. So werden geschulte Rettungskräfte unabhängig von der individuellen Steifigkeit des Brustkorbs eines Patienten bei der Durchführung einer fachgerechten CPR unterstützt. 

Dank seiner stabilen Konstruktion und den hervorragenden Sichtwinkeln selbst unter schwierigsten Bedingungen eignet sich das CPRmeter™ ideal für Notfallsituationen. 

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Klicken Sie auf das Bild, um eine interaktive Präsentation zu öffnen. Sie erhalten eine Vielzahl von Videos mit Instruktionen, wie Sie das CPRmeter einsetzen können.

Die Videos können separat oder im Gesamten betrachtet werden, indem Sie "Play All" anklicken.

Die Videos sind in sämtlichen Sprachen erhältlich, bitte wählen Sie hierzu Ihre Sprache vom Drop-Down-Menü aus, das sich unter dem Video Screen befindet. 

Visuelles Feedback auf Bildschirm

 

Gute Drucktiefe, Druckentlastung und Frequenz

 

 

Kompressionen tiefer durchführen

 

 

Zwischen den Kompressionen "entlasten"

 

 

Langsamer drücken

 

 

Zeit der Inaktivität

 

 

Kompressions-
Zähler

 

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Qualitätssicherung 
Die Überlebensraten bei plötzlichem Herzstillstand sind seit 25 Jahren nahezu unverändert geblieben. Allerdings haben jüngste Studien ergeben, dass deutlich bessere Ergebnisse bei der Patientenversorgung möglich sind, wenn Gesundheitsorganisationen systematische QS- und QI-Initiativen umsetzen. (7-8)

Mithilfe der neuesten Generation der Q-CPR-Technologie von Laerdal zeichnet das CPRmeter™ die CPR-Leistung auf und dokumentiert sie. Diese Möglichkeit zu einem objektiven Debriefing der Ereignisse erleichtert und verbessert die Arbeit des Teams und legt Best Practices fest, um den Patienten so besser helfen zu können. (7-8)

QreviewQ-CPR Quick Review (Q-CPR Schnellvorschau)
Das CPRmeter™ bietet eine Funktion, mit der professionelle Retter sofort und selbständig ihre CPR-Leistung auswerten können, was sich wiederum förderlich auf ihre Motivation und Fähigkeiten auswirkt. So können sie sich rückversichern, dass die CPR optimal durchgeführt  wurde, oder für die Debriefing-Besprechung Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen.

reviewQ-CPR Review (Q-CPR Vorschau)
Eine  integrierte MicroSD-Karte erfasst umfangreiche CPR-Ereignisstatistiken für eine eingehende Auswertung und ein effizientes Debriefing. Per schnellem Download der Werte in die Q-CPR Review-Software stehen dem Benutzer folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

- Erstellung und Ausdruck einer individuellen CPR-Berichtskarte
- Kompilieren von CPR-Statistiken für mehrere Fälle
- Das Zusammenstellen mehrerer Fälle zu einer CPR-Ereignisstatistik

Die Q-CPR Review-Software liefert die Grundlage für ein erfolgreiches CPR-Qualitätsverbesserungsprogramm.

Das CPRmeter™ speichert die Daten der CPR-Fähigkeiten (9,10,11)
ALS- und BLS-Kurse erfordern eine Vorführung richtlinienkonformer CPR. (12). Studien weisen darauf hin, dass nach einem herkömmlichen CPR-Training die CPR-Fähigkeiten schnell wieder verloren gehen. (13,14,15). Diesem Problem kann durch häufigere Auffrischtrainings, mehr praktische Übungen und kürzere Nachzertifizierungsintervalle begegnet werden. (16) Das CPRmeter™ kann in Verbindung mit einem Manikin dem Schulungsteilnehmer zur Verbesserung und Beibehaltung seiner CPR-Fähigkeiten verhelfen und den Trainer gleichzeitig dabei unterstützen, die Eignung für eine erneute Bewertung einzuschätzen. Daher ist es ein nützliches Mittel für die empfohlenen kleineren und häufig stattfindenden Auffrischungstrainings.

Das CPRmeter™ gibt den Rettungskräften dynamisches Echtzeit-Feedback zu den wichtigsten Parametern der CPR, sodass diese eine korrekte CPR durchführen können.

Referenzen:

1. Cobb LA, Fahrenbruch CE, Walsh TR, Copass MK, Olsufka M, Breskin M, Hallstrom AP.
Influence of cardiopulmonary resuscitation prior to defibrillation in patients with out-of-hospital ventricular fibrillation. JAMA. 1999; 281: 1182-1188.

2. Wik L, Hansen TB, Fylling F, Steen T, Vaagenes P, Auestad BH, Steen PA. Delaying defibrillation to give basic cardiopulmonary resuscitation to patients with out-of-hospital ventricular fibrillation: a randomized trial. JAMA. 2003; 289: 1389-1395.

3. Vilke GM, Chan TC, Dunford JV, Metz M, Ochs G, Smith A, Fisher R, Poste JC, McCallum-Brown L, Davis DP. The three-phase model of cardiac arrest as applied to ventricular fibrillation in a large, urban emergency medical services system. Resuscitation. 2005; 64: 341-346.

4. AHA guidelines for Cardiopulmonary Resuscitation & and Emergency Cardiovascular Care, Part 4: adult Basic Life Support. Circulation.2005;112(suppl IV).

5. ERC guidelines for Resuscitation 2005. Resuscitation 2005; 67(S1)

6. Tomlinson AE, Nysaether J, Kramer-Johansen J, Steen PA, Dorph E. Compression forcedepth relationship during out-of-hospital cardiopulmonary resuscitation. Resuscitation. 2007; 72: 364-370.

7. Dine CJ, Gersh RE, Leary M, Riegel BJ, Bellini LM, Abella BS. Improving cardiopulmonary resuscitation quality and resuscitation training by combining audiovisual feedback and debriefing. Crit Care Med. 2008;

8. Edelson DP, Litzinger B, Arora V, Walsh D, Kim S, Lauderdale DS, Vanden Hoek TL, Becker LB, Abella BS. Improving in-hospital cardiac arrest process and outcomes with performance debriefing. Arch Intern Med. 2008; 168: 1063-1069

9. Wik L, Thowsen J, Steen PA. An automated voice advisory manikin system for training in basic life support without an instructor. A novel approach to CPR training. Resuscitation. 2001; 50: 167-172.

10. Wik L, Myklebust H, Auestad BH, Steen PA. Retention of basic life support skills 6 months after training with an automated voice advisory manikin system without instructor involvement. Resuscitation. 2002; 52: 273-279.

11. Data on File, Laerdal Medical AS. 2009

12. Chamberlain DA, Hazinski MF, European Resuscitation Council, American Heart Association, Heart and Stroke Foundation of Canada, Australia and New Zealand Resuscitation Council, Resuscitation Council of Southern Africa, Consejo Latino-Americano de Resuscitacion. Education in resuscitation. Resuscitation. 2003; 59: 11-43.

13. Kaye W, Mancini ME. (1986), "Retention of cardiopulmonary resuscitation skills by physicians, registered nurses, and the general public", Critical Care Medicine,14, 620-622.

14. Moser DK, Coleman S. (1992), "Recommendations for improving cardiopulmonary resuscitation skills retention", Heart Lung, 21, 372-380

15. Broomfield R. (1996), "A quasi-experimental research to investigate the retention of basic cardiopulmonary resuscitation skills and knowledge by qualified nurses following a course in professional development", Journal of Advanced Nursing, 23, 1016-1023.

16. Smith KK, Gilcreast D, Pierce K. (2008) Evaluation of staff 's retention of ACLS and BLS skills. Resuscitation;78: 59-65.