Die Hochschule Fulda – University of Applied Sciences - gründete 1994 den Fachbereich Pflege & Gesundheit. Dort können Bachelor-Abschlüsse in Pflege und Physiotherapie sowie Master-Abschlüsse in Pflegemanagement, Gesundheitsmanagement und
Gesundheitsförderung erlangt werden. Der Fachbereich möchte als Vorreiter im Bereich der akademischen Ausbildung von Pflegekräften und medizinischem Fachpersonal einen Beitrag zu einer besseren Ausbildung im Gesundheitswesen insgesamt leisten. Nachdem die Hochschule Fulda die Vorteile des Simulationstrainings erkannt hat, will sie künftig noch umfassenderes Training anbieten.
SIMULATIONSAKTIVITÄT
An der Hochschule Fulda – University of Applied Sciences sind 105 Studenten eingeschrieben, die alle das Simulationstraining absolvieren. Pro Jahr durchlaufen die Studenten insgesamt 150 Simulationstrainingsstunden, einschließlich Skills-Training und szenario-basiertem Simulationstraining. Die derzeitige Trainingslösung wird jedoch dem Trainingsbedarf nicht vollauf gerecht.
ORGANISATIONSMODELL
Das Simulationsprogramm ist voll in die Hochschule Fulda -University of Applied Sciences eingebunden und im Fachbereich Pflege & Gesundheit angesiedelt. Die SkillsLabs werden von einer Labortechnikerin geleitet, die die Trainingsstunden organisiert und auch als Instruktor tätig ist. Zwei weitere Dozenten der Fakultät führen ebenfalls Simulationen durch. Sie werden dabei von einer Gruppe externer Dozenten unterstützt, die jeweils für ein Jahr als Instruktoren tätig sind.
Kompetenzstufen der Mitarbeiter
Die Hauptinstruktoren verfügen über einen professionellen Hintergrund in der Krankenpflege, haben jedoch kein formelles Instruktorentraining absolviert. Studenten, die den Master-Abschluss in Pflegemanagement/Gesundheitsmanagement anstreben, sowie einige Studenten der Krankenpflege aus dem 3. und 4. Semester helfen als Tutoren aus.
Mitarbeiter
Administrator (Bachelor in Pflegemanagement)
Eigene Instruktoren:
1 Dozent für Krankenpflege (Dr.)
1 Dozent für Pflegewissenschaften (Dr.)
1 Dozent für Pflegewissenschaften (Master)
1 Studententutor für Pflegemanagement (Master)
1 Studententutor für Gesundheitsmanagement (Master)
Externe Instruktoren:
1 Dozent für die Wundversorgung in der Krankenpflege
1 Diabetesberater
1 Rettungsassistent
2 Pflegekräfte
BISHERIGE ERFAHRUNGEN
Einschätzung seitens der Dozenten
- Wir können feststellen, welche Studenten schwächer sind, und besondere Vorkehrungen treffen, bevor diese ihr Klinikpraktikum beginnen.
- Wir wissen, welche Studenten gut sind. Sie können andere, schwächere Studenten, überwachen. Dies tun sie selbstständig.
- Die Simulation findet in einer sicheren Umgebung statt.
- Die Studenten lernen so viel mehr, wenn sie Verfahren an Übungsmodellen ausführen, statt nur Theorie zu lernen.
- Die Studenten haben Angst vor neuen Situationen in der klinischen Praxis, und das Pflegepersonal hat nicht genug Zeit, um sie einzuweisen. Wenn sie die Fertigkeiten bereits früher erlernt haben, stärkt dies ihr Selbstvertrauen.
- Ich hätte als Student auch gerne Simulationen durchgeführt. Deshalb würde ich allen Krankenpflegeschulen empfehlen, Simulation anzubieten.

''Die Erfahrung zeigt, dass Studenten weitaus mehr an praktischen Trainings lernen, als lediglich reines theoretischen Wissen aufzunehmen und zu verinnerlichen, sagt Christine Loewenhardt, Dozentin der Universität in Fulda. "Wir als Ausbilder lernen dabei genauso und profitieren von den neuesten Lehrmethoden, die wir vermitteln und unterrichten müssen."
''Simulationstraining ist wichtig für uns, da wir unsere Kompetenzen und Fertigkeiten für den späteren Klinikalltag stärken und uns entsprechend vorbereiten können".
Die Trainingseinrichtungen bestehen aus zwei SkillsLabs: Jeweils ausgestattet mit Krankenhausbetten und anderen Accessoires/Zubehör aus dem Klinikalltag.


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